Bei der Produktion von Strom aus Sonne und Wind sind Unwägbarkeiten einzukalkulieren: Nicht nur die Wetterverhältnisse sind schwankend, es kommt auch zu Abregelungen durch Netzbetreiber und zu technischen Ausfällen wegen Schäden oder Modernisierung der Anlagen. „Insgesamt aber zeigt die gute Performance unserer Anlagen im vergangenen Jahr, dass sich die Unsicherheiten mit einem erfahrenen Team problemlos managen lassen“, kommentiert Patrick Lemcke-Braselmann, Co-CEO der aream Group.
Der vergangene Dezember zeigte einmal mehr, dass man bei der Produktion von Grünstrom auf Störungen gefasst sein muss. So profitierten die aream-Solaranlagen in Deutschland von überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden. Allerdings führten Schnee in einigen Regionen sowie kleinere technische Ausfälle zu einem Ertrag unterhalb der Erwartungen (Zielerreichung 85 Prozent). Die Anlagen in Spanien schafften eine stabile Performance bei unterdurchschnittlichen Einstrahlungswerten: Die Zielvorgabe wurde zu 78 Prozent erreicht, nach Einstrahlung waren es 99 Prozent. Unterdurchschnittliche Einstrahlungswerte auch in Italien.
Solar-Bilanz des Gesamtjahres: Überdurchschnittliche Einstrahlungswerte (circa 105 Prozent der erwarteten jährlichen Einstrahlung) und Abregelungen durch die Netzbetreiber (rund fünf GWh) führten in Deutschland zu einem Ertrag, der einstrahlungs- und abregelungsbereinigt mit 96 Prozent leicht unterhalb der Erwartungen lag. Unterdurchschnittlich waren die Werte mit etwa 95 Prozent der erwarteten jährlichen Einstrahlung dagegen in Spanien. Dazu kamen Abregelungen, Einbußen durch den spanischen Netzausfall Ende April und ein Schaden an einer Anlage. Der Jahresertrag blieb mit 97 Prozent Zielerreichung trotzdem nur leicht unterhalb der Erwartungen. Ein bereinigtes Ergebnis von 99 Prozent erreichten die aream-Anlagen in Italien – trotz unterdurchschnittlicher Einstrahlungswerte, Ausfällen wegen des Revampings einer Anlage und verschiedener Schäden.
Die Windanlagen von aream litten im vergangenen Dezember abermals unter der Flaute und einer teilweisen Vereisung von Rotorblättern. Der Sollwert wurde nur zu rund 75 Prozent erreicht. Auf das Gesamtjahr gesehen blieben größere technische Ausfälle aus, die Anlagen liefen stabil. Dennoch konnten die windstarken Herbstmonate nicht die sehr windschwachen Monate Februar bis April, August sowie November/Dezember ausgleichen. Unter dem Strich bleibt ein Gesamtertrag unterhalb der Erwartungen: Das Produktionsziel wurde zu rund 83 Prozent erreicht.
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